Setor_Hoteleiro_Sul_de_Brasília
Spezialisten sehen den Bundesdistrikt bereits in der "gelben Phase", was die Wasserversorgung betrifft. / Copyright: Wikimedia Commons, Leandro Ciuffo

Spezialisten sehen den Bundesdistrikt bereits in der „gelben Phase“, was die Wasserversorgung betrifft. / Copyright: Wikimedia Commons, Leandro Ciuffo

Die Wasserkrise, die vor allem den Südosten Brasiliens betrifft – vor allem Sao Paulo, hat auch die anderen Regionen in Alarmbereitschaft versetzt. Im Bundesdistrikt machen sich die Verantwortlichen derzeit Gedanken über Alternativen, um die Wasservorräte zu erhöhen. Der sparsamere Verbrauch und eine Bewusstseinsbildung der Bevölkerung sollen ebenfalls Thema sein.

Für die Spezialisten befindet sich die Region bereits in der „gelben Phase“. In den Stoßzeiten erreicht das Versorgungssystem bereits sein Limit. Aufgrund der wachsenden Bevölkerung und damit der wachsenden Nachfrage nach Wasser könnte der Distrikt ab 2018 mit einem Wassermangel konfrontiert sein, falls vorher keine Maßnahmen umgesetzt wurden, um mehr Wasser zur Verfügung zu stellen.

Laut der Wasser- und Abwassergesellschaft des Bundesdistrikts „Companhia de Saneamento Ambiental do Distrito Federal“ (Caesb) liegt die aktuelle Kapazität des Versorgungssystems bei 9.500 Liter pro Sekunde. Im Durchschnitt erreicht der Konsum in der Trockenzeit bei 7.000 Litern pro Sekunde. In den kühleren Zeiten fällt der Konsum auf 5.500 Liter pro Sekunde. In Stoßzeiten allerdings liegt der Verbrauch nahe der Produktionsmarke, laut der Gesellschaft dauert dies aber nur eine Stunde und wird von den Reservoirs aufgefangen. (ls)

Quelle: Agência Brasil