Justizminister José Eduardo Cardozo und der Generalstaatsanwalt Rodrigo Janot unterzeichneten einen Kooperationsvertrag zur Bekämpfung von Geldwäsche / Copyright: Agência Brasil
Justizminister José Eduardo Cardozo und der Generalstaatsanwalt Rodrigo Janot unterzeichneten einen Kooperationsvertrag zur Bekämpfung von Geldwäsche / Copyright: Agência Brasil

Justizminister José Eduardo Cardozo und der Generalstaatsanwalt Rodrigo Janot unterzeichnen einen Kooperationsvertrag zur Bekämpfung von Geldwäsche. / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Generalstaatsanwaltschaft und das Justizministerium haben am vergangenen Mittwoch (23.07.) einen Kooperationsvertrag für die Entstehung eines technischen Labors bei der Bundesstaatsanwaltschaft unterzeichnet mit dem Ziel, die Geldwäsche im Land zu bekämpfen. Die Regierung erhofft sich mit dem Labor mehr Handlungsfreiheit und intensivere Untersuchungen über diese Art von Verbrechen.

Der Justizminister José Eduardo Cardozo kommentierte, dass das Labor mehr Möglichkeiten zur Reaktion in diesen Fällen geben werde sowie mehr Autonomie der Staatsanwaltschaft. „Es ist wichtig, dass die Exekutive und die Judikative sich neben der Bundesstaatsanwaltschaft zusammenschließen, um kriminelle Organisationen und Geldwäsche im Staat bekämpfen zu können.“

Weiterhin erläuterte Cardozo, dass das Programm zur Bereitstellung von Laboren bereits seit 2006 existiere und bis jetzt 40 Millionen Reais verwendet habe. 41 Labore seien an verschiedenen Institutionen im Land eröffnet worden. Die Idee dahinter sei, dass Software zur Verfügung gestellt wird, um Untersuchungen zu optimieren.

In das neue Labor werden insgesamt zwölf Techniker entsandt, um ihre Forschungsarbeiten im Bereich der Geldwäsche durchzuführen. Mit Hilfe neuster Technologien werden die Identifizierung von Falschgeld, die Verfolgung der Täter sowie die Rückgewinnung von Geld sichergestellt. Auch ist die Sperrung von Vermögen und Banknoten vorgesehen, die in Verbindung mit Geldwäsche gebracht werden können. (ds)