Gestern erfolgte nun auch die Genehmigung der Skype-Übernahme durch Microsoft seitens Brasiliens / Copyright: Microsoft
Gestern erfolgte nun auch die Genehmigung der Skype-Übernahme durch Microsoft seitens Brasiliens / Copyright: Microsoft

Gestern erfolgte nun auch die Genehmigung der Skype-Übernahme durch Microsoft seitens Brasiliens / Copyright: Microsoft

Nachdem Microsoft bereits von den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, von Russland, Serbien, Taiwan und der Ukraine grünes Licht für die Übernahme des Internettelefon-Dienstleisters Skype erhalten hat, zieht nun auch Brasilien nach. Der Gerichtshof des administrativen Rates für wirtschaftliche Kontrolle CADE (Tribunal do Conselho Administrativo de Defesa Econômica) genehmigte gestern (03.04.) ohne Auflagen den milliardenschweren Kauf. Damit erweitert Microsoft sein Angebot. Denn das einst von Bill Gates gegründete Unternehmen ist längst nicht mehr alleiniger Marktführer.

Microsoft hatte dem beliebten Anbieter für Telefon- und Videogespräche im Internet ca. 8,5 Milliarden US-Dollar gezahlt. In der Firmengeschichte Microsofts stellt diese Übernahme den größten Zukauf dar. Der Telefondienst sei für Microsoft der Schlüssel, um mit erfolgreichen Rivalen wie Apple und Google konkurrieren zu können. Der Kauf ermöglicht die Integration von Skype mit ähnlichen von Microsoft angebotenen Dienstleistungen wie den Live Messenger und Hotmail. Der CADE wurde darüber informiert, dass auch nach der Übernahme die Skype-Dienstleistungen weiterhin kostenlos angeboten werden und dass Skype erweitert werden soll, um auch auf anderen Plattformen wie mittels Fernsehgeräten oder Xbox genutzt zu werden.

Des Weiteren informierte der CADE darüber, dass Microsoft einräumte, dass die Übernahme keine Nachteile für andere Firmen mit ähnlichen Produkten mit sich bringen würde. (ds)