Die Außenhandelskammer verlängerte die günstigeren Konditionen für importierte Produkte / Copyright: CAMEX
Die Außenhandelskammer verlängerte die günstigeren Konditionen für importierte Produkte / Copyright: CAMEX

Die Außenhandelskammer verlängerte die günstigeren Konditionen für importierte Produkte / Copyright: CAMEX

Die brasilianische Außenhandelskammer CAMEX (Câmara de Comércio Exterio) des Ministeriums für Entwicklung, Industrie und Außenhandel hat kürzlich entschieden, die reduzierten Importsteuern von Produkten, die nicht in Brasilien produziert werden, zu verlängern. Dies wurde gestern (26.11.) im brasilianischen Bundesanzeiger Diário Oficial da União veröffentlicht.  Bei den Produkten handelt es sich um industrielles Ausstattungsmaterial oder Güter für Informationstechnologie und Telekommunikation.

Was Maschinen und industrielles Ausstattungsmaterial betrifft wurden von 412 Produkten 59 Produkte für die Verlängerung der günstigeren Konditionen freigesprochen. Für diese Gruppe gibt es eine Reduzierung der Importsteuer von 14 Prozent auf 2 Prozent bis 30. Juni 2016. Bei der zweiten Gruppe an Waren für Informatik und Telekommunikation betrifft das 18 Produkte, davon wurde eine Produktgruppe verlängert. Hierbei handelt es sich um die Senkung der Quote von 16 Prozent auf 2 Prozent bis 31. Dezember 2015. Eine Analyse weiterer Produkte wird derzeit durchgeführt und kann erst genehmigt werden, wenn eine Zustimmung erfolgt, dass diese Produkte nicht in Brasilien produziert werden.

Laut Angaben des Ministeriums soll die Verlängerung der Konditionen vor allem Projekten wie der neuen Motorenfabrik in Porto Feliz (Bundesstaat São Paulo) zugutekommen. Weitere Projekte sind eine neue Gipsfabrik in Rio de Janeiro und die Erhöhung der Produktionskapazität von Lebensmitteln in São Gabriel do Oeste (Bundesstaat Mato Grosso do Sul). (ds)