Das Cantareira-System ist die wichtigste Wasserquelle für die Metropolregion São Paulo./ Copyright: Wikimedia Commons, OS2Warp
Das Cantareira-System ist die wichtigste Wasserquelle für die Metropolregion São Paulo./ Copyright: Wikimedia Commons, OS2Warp

Das Cantareira-System ist die wichtigste Wasserquelle für die Metropolregion São Paulo./ Copyright: Wikimedia Commons, OS2Warp

Noch vor der Hälfte des Februars kommt die Regenmenge, die sich in den sechs Reservoiren des Cantareira-Systems als wichtigsten Wasserquelle für die Metropolregion von São Paulo auf insgesamt 121,1 Milliliter. Das entspricht 70,7 Prozent der historischen Durchschnittsmenge für diesen Monat (199,1). Zum sechsten Mal infolge ist der Stand des Systems angestiegen: von 6,1 Prozent am Dienstag (10.02) auf 6,4 Prozent an diesem Mittwoch (11.02).

Trotz dieser guten Nachricht kann der aktuellen Stand nach wie vor nicht als beruhigend betrachtet werden: Seit November vergangenen Jahres stammt das Wasser, das aus dem Cantareira-System entnommen wird, aus der zweiten technischen Reserve oder dem sogenannten Totvolumen. Neben dem Cantareira-System ist auch der Stand in vier von sechs weiteren Brunnen, die vom Wasserversorger Sabesp verwaltet werden, gestiegen und zwar um mehr als die Hälfte des historischen Durchschnittswertes.

Im Reservoir Alto Tietê kletterte der Stand von 12,7 Prozent auf 12,9 Prozent, dabei erreichte die Regenmenge 109,6 mm im Vergleich zum Durchschnittswert von 192 mm. Im Guarapiranga-System erreiche der Stand 55 Prozent gegenüber 54,2 Prozent am Vortag bei eine Regenmenge seit Anfang des Monats von ingesamt 126,2 mm. Vorhergesagt sind statistisch für den Februar 192,5 mm.

Das Reservoir Alto Cotia verzeichnete zuletzt einen Stand von 33,7 Prozent, was einem einer Regenmenge von 112,6 mm gegenüber dem historischen Durchschnittswert von 178,9 mm entspricht. Die Regenmenge für das Reservoir Rio Grande lag heute bei 110,4 gegenüber 206,1 mm. (ls)

Quelle: Agência Brasil