Copyright: Agência Brasil Laut Angaben von Landwirtschaftsvertretern soll die Cashewernte sich in 2015 verdoppeln / Copyright: Agência Brasil

Brasilianische Landwirtschaftsproduzenten sind zufrieden mit den guten Ergebnissen der Ernte in diesem Jahr. Laut statistischer LSPA-Erhebung (Levantamento Sistemático da Produção Agrícola), die in dieser Woche vom brasilianischen Institut für Geografie und Statistik (IBGE) veröffentlicht wurde, sollen die Erntezahlen der Cashewfrucht in diesem Jahr 229.000 Tonnen erreichen. Das bedeute ein Wachstum von 113 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei sei der Bundesstaat Ceará für die besten Ernteergebnisse verantwortlich. In diesem Jahr werde der Bundesstaat 148.000 Tonnen Cashewfrüchte ernten, 64 Prozent der Gesamtmenge.

Ziel der Produzenten sei es, die 51.000 Tonnen des vergangenen Jahres zu übertreffen. Geleitet und kontrolliert wird die Produktion im Ceará durch der Zentrale der Copacaju, die aus sechs aktiven Genossenschaften besteht, mit je 50 Familienbetrieben in verschiedenen Gemeinden. Die schlechten Erntezahlen in 2014 begründet die Präsidentin der Copacaju, Cleoneide Lima Silva, damit, dass es Veränderungen im Anbau der Frucht gegeben hätte, aber vor allem mit dem Absterben der Bäume bedingt durch die starke Trockenheit. Das hatte wiederum zur Folge, dass die Grundpreise in die Höhe stiegen und die Gewinne dementsprechend sanken sowie Outsourcing in Erwägung gezogen werden musste.

Die Copacaju verkauft Cashewkerne an brasilianische Supermärkte und exportiert auch nach Italien. Des Weiteren stellt sie das Fruchtfleisch des Stängels dem Nationalen Ernährungsprogramm für Schulen PNAE (Programa Nacional de Alimentação Escolar) der Bundesregierung zur Verfügung. (ds)

Quelle: Agênica Brasil