Die Kommission CEPAL verringerte kürzlich die Wachstumsprognosen Lateinamerikas und der Karibik / Copyright: Naciones Unidas CEPAL
Die Kommission CEPAL verringerte kürzlich die Wachstumsprognosen Lateinamerikas und der Karibik / Copyright: Naciones Unidas CEPAL

Die Kommission CEPAL verringerte kürzlich die Wachstumsprognosen Lateinamerikas und der Karibik / Copyright: Naciones Unidas CEPAL

Die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik CEPAL (Comissão Econômica para a América Latina e o Caribe) verringerte die Wachstumsprognose der betreffenden Ländern für 2013 von 3,5 Prozent auf 3 Prozent, so wurde gestern (24.07.) im Quartalsbericht der CEPAL veröffentlicht. Laut Angaben des Berichts sei die Ursache für diese Änderung das moderate Wirtschaftswachstum in Brasilien und Mexiko.

Die Wachstumsprognose von Mexiko sank von 3,5 auf 2,8 Prozent, von Brasilien von 3 auf 2,5 Prozent in diesem Jahr. Auch die Prognosen für Chile, Panama und Peru sanken im Vergleich zum ersten Quartal, bei Chile von 6 Prozent auf 4,6 Prozent, bei Panama von 8 Prozent auf 7,5 Prozent und bei Peru von 6 auf 5,9 Prozent. Es sei deshalb besonders wichtig, dass man in die Vielfalt der Produktion der Länder investiere und die Produktivität durch höhere Investitionen steigere, so die Kommission. Die besten Wachstumschancen habe Paraguay mit 12,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Die leitende Sekretärin der CEPAL, Alicia Bárcena, wies auch darauf hin, dass es Probleme bei der Nachhaltigkeit des Wachstums in den meisten Ländern gäbe. Daher rät sie, stärker auf Expansion zu setzen. „Wir brauchen ein Sozialabkommen, um die Investitionen und die Produktivität zu erhöhen. Wir sollten auch die Produktionsrichtlinien ändern, um gleichmäßiges Wachstum der Länder garantieren zu können.“ (ds)