Seit kurzem hat Brasilien die Erlaubnis erhalten, Melonen nach Chile zu exportieren / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, J. K. de Oak Cliff
Seit kurzem hat Brasilien die Erlaubnis seitens der chilenischen Regierung erhalten, Melonen in das Nachbarland zu exportieren / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, J. K. de Oak Cliff

Seit Kurzem hat Brasilien die Erlaubnis seitens der chilenischen Regierung erhalten, Melonen in das Nachbarland zu exportieren. / Copyright: Wikimedia Commons, J. K. de Oak Cliff

Brasilien ist stets bemüht, mit seinen lateinamerikanischen Nachbarländern die Handelsbeziehungen zu pflegen und immer weiter auszubauen. Argentinien ist Brasiliens größter Handelspartner, aber auch die Zusammenarbeit mit dem Land Chile soll vorangebracht werden. Die chilenische Regierung veröffentlichte kürzlich ein Regelwerk, das für die Einfuhr von Wasser- und Zuckermelonen aus Brasilien gelten wird.

Mittels dieser Normen eröffnet Chile den Markt für die beiden brasilianischen Früchte. Bereits im Juli vergangenen Jahres hatte eine chilenische Delegation die Bundesstaaten Brasiliens Rio Grande do Norte und Ceará besucht, um die Pflanzenschutzvorkehrungen bei Wassermelonenproduzenten der Regionen zu begutachten.

Die Regelungen wurden vergangene Woche (11.03.) im brasilianischen Bundesanzeiger Diário Oficial da União veröffentlicht, aber erst gestern erhielt das Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Versorgung (Ministério da Agricultura, Pecuária e Abastecimento) grünes Licht von den Verantwortlichen in Chile. Derzeit exportiert Brasilien Honigmelonen in elf Länder, in Länder der Europäischen Union, des Mercosuls (Staatenbund lateinamerikanischer Länder) und nach Russland. Wassermelonen werden in 21 Ländern verkauft, darunter Kanada, die Vereinigten Staaten, Norwegen, Russland und in Europa. (ds)