Wie in jedem Jahr legt der Cmed die Höhe der Preisangleichungen von Medikamenten fest / Copyright: Agência Brasil
Wie in jedem Jahr legt der Vorstand für die Regulierung von Medikamentenpreisen Cmed die Höhe der Preisangleichungen von Medikamenten fest / Copyright: Agência Brasil

Wie in jedem Jahr legt der Vorstand für die Regulierung von Medikamentenpreisen Cmed die Höhe der Preisangleichungen von Medikamenten fest. / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Vorstand für die Regulierung von Medikamentenpreisen Cmed (Câmara de Regulação do Mercado de Medicamento) hat am vergangenen Mittwoch (26.03.) die Höchstsätze für Preiserhöhungen bei Medikamenten von Seiten der Regierung festgelegt. Die Erhöhungen sollen am 31. März dieses Jahres in Kraft treten.

Für die Medikamente, um die es kaum Wettbewerb auf dem Markt gibt und die etwa einen Anteil von 40 Prozent haben, liegt der erlaubte Satz bei 1,02 Prozent. Für die Medikamente mit hoher Wettbewerbsfähigkeit darf es Preiserhöhungen von bis zu 5,68 Prozent geben, was dem  prozentualen Anstieg des Verbraucherpreisindexes IPCA (Índice Nacional de Preços ao Consumidor Amplo) über die vergangenen zwölf Monate entspricht. Laut Angaben des Gesundheitsministeriums (Ministério da Saúde) würden sich die Preiserhöhungen allerdings nicht komplett auf die Verbraucher auswirken.

Der Vorstand Cmed gleicht den Wert von Medikamenten jedes Jahr an, als Grundlagen dienen technische Kriterien, die durch das Gesetz 10.742 von 2003 festgelegt sind. Unter die Richtlinien fallen die Inflation im Untersuchungszeitraum (von März 2013 bis Februar 2014), die Produktivität der Industrie, die Veränderungen der Beschaffungskosten und der Wettbewerb in der Branche. (ds)