Familienlandwirtschaftsbetriebe werden in Brasilien durch eine neue Kreditlinie unterstützt / Copyright: Agência Brasil
Familienlandwirtschaftsbetriebe werden in Brasilien durch eine neue Kreditlinie, die vom Nationalen monetären Rat genehmigt wurde, unterstützt / Copyright: Agência Brasil

Familienlandwirtschaftsbetriebe werden in Brasilien durch eine neue Kreditlinie unterstützt. / Copyright: Agência Brasil

Der nationale Währungsrat Brasiliens CMN (Conselho Monetário Nacional) hat am vergangenen Mittwoch (25.06.) eine neue Kreditlinie im Rahmen des Programms zur Stärkung der Familienlandwirtschaft PRONAF (Programa Nacional de Fortalecimento da Agricultura Familiar) genehmigt. Im Wesentlichen bietet die Kreditlinie eine technischen Unterstützung für den Vertragsabschluss und die Bereitstellung der finanziellen Mittel.

Die Kreditlinie gilt für Projekte in den Wirkungsbereichen der verfassungsmäßigen Fonds zur Finanzierung des Nordostens (FNE), des mittleren Westens (FCO) und des Nordens (FNO). Die technische Unterstützung soll drei Jahre dauern mit einer Finanzierung bis zu 4.500 Reais (ca. 1.496 Euro) pro Vertrag im Norden und bis zu 3.300 Reais (rund 1.097 Euro) in den Bundesstaaten des Nordostens und mittleren Westens. Die Fördergrenze liegt zwischen 18.000 Reais und 40.000 Reais pro Kreditnehmer, mit Zinssätzen von einem Prozent pro Jahr und einer Rückzahlungsfrist von zehn Jahren.

Eine weitere Maßnahme des CMN war die Erhöhung der Zinsen für mittlere und Großproduzenten in Regionen, die von der Dürre betroffen sind. Im Falle der Familienlandwirtschaftsbetriebe der semiariden Gebiete bleibt der Satz unverändert, aber nur diejenigen können davon profitieren, die nachweislich unter der Dürre leiden. (ds)