Laut CNI kämpft Brasilien mit finanziellen Einbußen aufgrund von Bauverzögerungen / Copyright: CNI
Laut Studie des CNI sinken einige Indikatoren, die die Situation der Industrie widerspiegeln, unter 50 Prozentpunkte / Copyright: Agência Brasil

Laut Studie des CNI sinken einige Indikatoren, die die Situation der Industrie widerspiegeln, unter 50 Prozentpunkte / Copyright: Agência Brasil

Der Nationale Industrieverband CNI (Confederação Nacional da Indústria) gab gestern (21.05.) die neusten Zahlen zum Index bekannt, der die Bedingungen in der brasilianischen Industrie misst, so auch in der Produktion. Im Monat April sank dieser Index auf 47,3 Punkten, ein Rückgang von 1,5 Prozentpunkten im Vergleich zu März 2014 (48,8 Punkte). Laut des CNI sei es nun der sechste Monat in Folge, in dem der Index unter der 50-Punkte-Grenze bleibt. Zur Auswertung der Daten verwendet der Industrieverband eine Skala von 0 bis 100 Punkten, sobald die Punktzahl unter 50 kommt, bedeutet das einen signifikanten Rückgang.

Die aktuellen Zahlen sind Ergebnis einer Umfrage, die zwischen dem 5. Mai und 14. Mai durchgeführt wurde. Es wurden 2.045 Unternehmen befragt, davon 800 Kleinunternehmen, 751 mittlere und 494 Großunternehmen.

Was die Lagerungsbestände betrifft, so stieg der Indikator allerdings auf 51,4 Prozent im April an. Allein bei den Großunternehmen wurden 53,3 Prozentpunkte ermittelt. Das effektive Lagerniveau in Bezug auf die Planung für die Industrie stieg auf 50,4 Punkte an, so der CNI. Bei Großunternehmen lag der wert bei 52,9 Punkten.

Die Erwartungen der Unternehmer für den laufenden Monat spiegeln die schlechten Werte der aktuellen Studie wider: So rechne man mit einem Wert bei unter 50 Punkten bei den Exporten und den Beschäftigungszahlen. Und obwohl die Schätzungen beim Kauf von Rohstoffen noch über 50 Punkten liegen, ging der Wert verglichen mit der letzten Erhebung zurück. (ds)