Die Industrieanlagen des deutschen Unternehmens sollen die Umwelt stark belasten / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Baytownbert
CNI bescheinigt positive Entwicklungen in der industriellen Tätigkeit in Brasilien / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Baytownbert

CNI bescheinigt positive Entwicklungen in der industriellen Tätigkeit in Brasilien / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Baytownbert

Laut einer neuen Umfrage des Nationalen Industrieverbandes CNI (Confederação Nacional da Indústria), die gestern (18.09.) veröffentlicht wurde, können brasilianische Unternehmer den nächsten sechs Monaten hinsichtlich der industriellen Tätigkeiten positiv entgegensehen. Alle Indikatoren (Nachfrage, Export, Kauf von Rohstoffen, Anzahl der Angestellten) siedelten sich bei über 50 Prozentpunkten an, so der CNI. Die Skala reicht von 0 bis 100 Punkten, wobei ein Wert über 50 bereits eine positive Entwicklung darstellen würde.

Im September blieb die Nachfrage bei 59,4 Punkten, die Exportzahlen stiegen auf 53,5 Punkte die Käufe von Rohstoffen stieg auf 56 Punkte an und die Anzahl von Angerstellten auf 52 Punkte. Die Indexe verbesserten sich im Vergleich zu August, was für eine positive Weiterentwicklung spräche, so die Studie, die vom 2. bis 12. September in 1.986 Branchen im Land durchgeführt wurde.

Problematisch sei zwar immer noch, dass man nicht mit der vollen Auslastung arbeite und es trotz der Erholung im August Überbestände in Betrieben gäbe. Allerdings würden diese Faktoren die positive Entwicklung nicht trüben. Was die Auslastung betrifft, so verzeichnete man im August einen Wert von 45,9 Punkten. Bezüglich der Überbestände gibt es vor allem Probleme in Großbetrieben, wo der Index 53,6 Punkte erreichte. Viel wichtiger sei allerdings, dass man zwei Monate in Folge einen Anstieg in der Produktion registriert hat (52,7 Punkte im August). Die Beschäftigungsrate stieg von 48,5 Punkten im Juli auf 49,2 Punkte im August an. (ds)