46 Prozent der Lehrer an öffentlichen und privaten Schulen setzen den Computer im Unterricht ein. / Copyright: Wikimedia Commons, Tiago Abreu
46 Prozent der Lehrer an öffentlichen und privaten Schulen setzen den Computer im Unterricht ein. / Copyright: Wikimedia Commons, Tiago Abreu

46 Prozent der Lehrer an öffentlichen und privaten Schulen setzen den Computer im Unterricht ein. / Copyright: Wikimedia Commons, Tiago Abreu

Der Anteil der Lehrer an öffentlichen Schulen, die das Internet im Unterricht einsetzen, lag im vergangenen Jahr bei 46 Prozent. Im Vergleich zu 2012 entspricht das einem Anstieg um zehn Prozentpunkte, wie der Internetlenkungsausschuss Brasiliens in seiner Studie zu Informations- und Kommunikationstechnologien in der Bildung zeigt.

Die Untersuchung, an der 994 öffentliche und private Schulen im ganzen Land teilnahmen, beschreibt außerdem, dass die Verbindungsgeschwindigkeit an privaten Schulen besser ist als an öffentlichen. Laut der Daten haben 43 Prozent der Privatschulen Zugriff auf eine Internetgeschwindigkeit von fünf bis zehn Megabyte pro Sekunde. Auf der anderen Seite müssen 52 Prozent der öffentlichen Einrichtungen mit einer Geschwindigkeit von maximal zwei Megabyte pro Sekunde zurechtkommen.

Nach den Angaben der Befragten wird das Klassenzimmer als Ort für die Arbeit am Computer immer wichtiger, hauptsächlich nutzen die Schüler den Computer aber immer noch Zuhause. Nur sieben Prozent der Schüler an öffentlichen Einrichtungen und zwei Prozent an Privatschulen sagten, dass sie das Internet häufiger in der Schule als Zuhause benutzen. Die Mehrheit geht vor allem Zuhause ins Internet: 68 Prozent der Schüler an öffentlichen Schulen und 93 Prozent der Schüler von Privaten.

Zu den Lehrmitteln, die von Lehrern am meisten genutzt werden, sind Bilder, Grafiken, Abbildungen oder Fotografien (84 Prozent), Texte (83 Prozent), Prüfungsfragen (73 Prozent), Videos (74 Prozent), Spiele (42 Prozent), Präsentationen (41 Prozent) sowie Bildungsprogramme und entsprechende Software (39 Prozent). (ls)