Laut Versorgungsverband könne man in Brasilien der neuen Ernteperiode positiv entgegensehen / Copyright: Agência Brasil
Laut Versorgungsverband könne man in Brasilien der neuen Ernteperiode positiv entgegensehen / Copyright: Agência Brasil

Laut Versorgungsverband könne man in Brasilien der neuen Ernteperiode positiv entgegensehen / Copyright: Agência Brasil

Gestern veröffentlichte das Nationale Versorgungsunternehmen CONAB (Companhia Nacional de Abastecimento) neueste Daten zu der nächsten Ernte von 2013/2014. Die Getreideproduktion soll zwischen 191,9 Millionen und 195,5 Millionen Tonnen einbringen. Das bedeute einen Anstieg von zwischen 2,6 und 4,5 Prozent im Vergleich zur Ernte 2012/2013 (187,09 Millionen Tonnen).

Laut Angaben des Leiters der Agrarpolitik des CONAB, Sílvio Porto, würde vor allem der Sojaanbau wieder die Produktionszahlen nach oben treiben. In diesem Jahr überschreiten die Sojaanbauflächen einen Wert von 29 Millionen Hektar, eine Million mehr als zur letzten Ernte. Auch werde die gesamte Anbaufläche einen Wert von 55,1 Millionen Hektar erreichen (aktuell seien es 53,4 Millionen Hektar). Die Anpflanzungen für die neue Ernteperiode beginnen noch in diesem Monat.

Porto zufolge seien für die positiven Entwicklungen bei Soja verschiedene Faktoren verantwortlich: So erhielten die Produzenten auf dem intentionalen Markt gute Preise, was sehr schnell zu erhöhten Investitionen führte. Auch die klimatischen Bedingungen seien sehr günstig, da an den Produktionsorten genau die richtige Menge an Niederschlägen aufzuweisen war.

Außer des Anstieges in der Sojaproduktion erwarte das CONAB einen Zuwachs bei Weizen von 8,9 Prozent, bei Bohnen zwischen 25,6 und 29 Prozent und bei Baumwolle zwischen 22,2 und 28,2 Prozent. (ds)