Die Zweite Nationale Bildungskonferenz fand kürzlich in Brasilien statt / Copyright: Agência Brasil
Die Zweite Nationale Bildungskonferenz fand kürzlich in Brasilien statt / Copyright: Agência Brasil

Die Zweite Nationale Bildungskonferenz fand kürzlich in Brasilien statt / Copyright: Agência Brasil

Auf der Zweiten Nationalen Bildungskonferenz CONAE (2ª Conferência Nacional de Educação) unterzeichneten rund 2.600 Delegierte ein Dokument, durch das die brasilianische Bevölkerung kostenlosen Zugang zu öffentlicher, laizistischer und qualitativ hochwertiger Bildung haben soll. Das Dokument würde auf die Vielfältigkeit Brasiliens eingehen, ergänzte die Präsidentin des Nationalen Verbandes für postgraduales Studium und Bildungsstudien ANPES, Maria Margarida Machado. So beziehe man beispielsweise auch die Situation der Bevölkerung auf dem Land mit ein, bei der die höchste Arbeitslosenquote herrscht.

Ein weiterer Punkt im Dokument handelt von der Ausbildung von Lehrkräften. In diesem Zusammenhang seien vor allem auch die angemessenen Gehälter von Lehrern wichtig, die momentan zu schlecht bezahlt werden. Für Machado sei ein Lösungsansatz hinsichtlich dieses Problems das Gesetz zur Steuerverantwortung (Lei de Responsabilidade Fiscal). Damit würden Präfekten und Gouverneure von 60 Prozent der Steuern befreit werden, die sie für Personal zahlen.

„Wir sind viele und viele Menschen brauchen Bildung. Diese Logik muss verstanden werden. Diese ganze Diskussion hier wird zu nichts führen, wenn es keine Gelder gibt. Öffentliche Finanzierung für öffentliche Schulen, zehn Prozent des Bruttoinlandprodukts, finanzielle Mittel aus der Pré-Sal-Schicht. Wir müssen uns darum kümmern, dass wir in die Verteidigung der öffentlichen Bildung für alle investieren“, kommentierte Machado. (ds)