Brasilien möchte gegen illegale Kinderarbeit im Land und die Verletzung der Rechte von Kindern und Jugendlichen vorgehen / Copyright: Agência Brasil
Brasilien möchte gegen illegale Kinderarbeit im Land und die Verletzung der Rechte von Kindern und Jugendlichen vorgehen / Copyright: Agência Brasil

Brasilien möchte gegen illegale Kinderarbeit im Land und die Verletzung der Rechte von Kindern und Jugendlichen vorgehen / Copyright: Agência Brasil

Der parlamentarische Untersuchungsausschuss  (CPI) des Abgeordnetenhauses, der sich mit der Analyse der Ausmaße von Kinderarbeit im Land beschäftigt, genehmigte gestern (10.12.) den endgültigen Bericht über dieses Thema. Darin befinden sich Regulierungen zur Sportarbeit, die Verpflichtung  zur Änderung des Mindestalters für Arbeit und das Ende von häuslicher Kinderarbeit.

Die Berichterstatterin der Angelegenheit, Luciana Santos, fügte auch Richtlinien hinzu, um diese Praktiken zu verhindern. Eine dieser Richtlinien ist die Erweiterung des Handlungsspielraums informeller Sektoren bei der Überwachung, eine weitere ist die Erhöhung der Verantwortung von Arbeitgebern. Außerdem wird es Staatanwälten erleichtert, in Fällen von Kinderarbeit zu handeln.

Innerhalb eines Jahres wurden in den Bundesstaaten mit der höchsten Rate an Kinderarbeit weitere Probleme untersucht, die die Rechte von Kindern und Jugendlichen einschränken. Dadurch entschieden die Abgeordneten, eine Liste von Arbeitgebern anzulegen. Das bedeutet auch das Erstellen einer sogenannten „Negativliste“, die Sklavenarbeit erfasst sowie Namen von Unternehmen und Organisationen, die Kinderarbeit ausüben lassen.

Der CPI gegen Kinderarbeit wurde im September 2013 ins Leben gerufen und durch ihn wurden 19 öffentliche Anhörungen in Städten wie Brasília, Recife, Salvador und Rio de Janeiro durchgeführt, um Probleme wie die Kinderarbeit zur Karnevalszeit zu diskutieren. (ds)