Das Wasserkraftwerk von Mauá hat eine Kapazität von 361 Megawatt / Copyright: Agência Brasil

Das Wasserkraftwerk von Mauá hat eine Kapazität von 361 Megawatt / Copyright: Agência Brasil

Das Wasserkraftwerk Mauá, was sich im Bundesstaat Paraná im Süden Brasiliens befindet, wird ab morgen zwei seiner fünf Turbinen einweihen. Diese werden für das staatliche Energiesystem SIN (Sistema Interligado Nacional), das die Produktion und Verteilung elektrischer Energie überwacht, Strom erzeugen. Die restlichen Turbinen befinden sich noch im Teststadium und sollen bis Ende Januar 2013 in Betrieb gehen. Man rechne damit, dass durch das Werk eine Million Konsumenten mit Strom versorgt werden.

„Wir haben mit diesem Bauprojekt bereits eine beachtliche Anzahl von Arbeitsplätzen geschaffen. Wir wissen, dass es sich hier um eine gute Geschäftsquelle handelt und dass wir in den nächsten 30 Jahren genug Zeit haben, um die Höhe der Investitionen wieder hereinzubekommen“, so teilte Eurides Mescolotto, Präsident des brasilianischen Stromunternehmens Eletrosul, mit. Die Eletrosul ist zu 49 Prozent Teilhaber der Anlage, die anderen 51 Prozent gehören dem Energiekonsortium Cruzeiro do Sul.

Auch in Zukunft wolle das Unternehmen Eletrosul verstärkt in die Gewinnung sauberer Energie investieren, besonders in die Wasserkraft. Es seien bereits neue Projekte geplant und außerdem wolle man an den nächsten Versteigerungen teilnehmen.

Das Wasserkraftwerk Mauá gehört zu den Projekten des Wachstumsbeschleunigungsprogramms PAC (Programa de Aceleração do Crescimento) der brasilianischen Regierung. Es wurde zwischen den Gemeinden Telêmaco Borba und Ortigueira errichtet und profitiert von der Wasserkraft des Flusses Rio Tibagi. Der Staudamm ist 745 Meter breit und 85 Meter hoch. Das Wasserkraftwerk hat eine Kapazität von 361 Megawatt. (ds)