Das Grenzgebiet von Paraguay und Brasilien / Copyright: Agência Brasil

Das Grenzgebiet von Paraguay und Brasilien / Copyright: Agência Brasil

Seit gestern (13.09.) findet in Porto Alegre (Bundesstaat Rio Grande do Sul) die achte Konferenz statt, die die Schwierigkeiten der Lebensbedingungen der 800.000 Menschen, die im Grenzgebiet Brasiliens und Uruguays leben, thematisieren soll.

Hierbei werden eine Reihe von Fragen bezüglich der Gesundheit, Bildung und Berufsausbildung geklärt sowie bezüglich der polizeilichen und gerichtlichen Zusammenarbeit in Notfallsituationen. Des Weiteren stehen Sozial-, Umweltpolitik, Abfallwirtschaft und Abwasserentsorgung zur Debatte.

Der Generalsekretär des brasilianischen Außenministeriums, Botschafter Ruy Nogueira, und der Generalsekretär des Außenministeriums Uruguays, Roberto Conde, werden die Diskussionen rund um die sogenannte neue Agenda für Kooperation und Entwicklung im Grenzgebiet leiten.

Das brasilianische Außenministerium informierte darüber, dass diese Agenda im letzten Jahrzehnt bereits verantwortlich für die Durchführung verschiedener Aktionen gewesen sei, wie für das Abkommen über Wohnsitz, Studium und Arbeitsplätze sowie für die gegenseitige Bereitstellung von Gesundheitsdienstleistungen im Grenzgebiet.

Für die Debatten erwarte man 150 brasilianische und uruguayische Delegierte verschiedener Einrichtungen des Bundes und der Regierungen sowie der Gemeinden der Grenzregion. Auch Repräsentanten der Universitäten und der Zivilgesellschaft seien anwesend. (ds)