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Die brasilianische Spezialkommission des Abgeordnetenhauses, die für die Vorbereitung des Allgemeinen Gesetzes der Fußball-WM 2014 (Lei Geral da Copa do Mundo de 2014) verantwortlich ist, veranstaltete gestern Nachmittag (29.11.) eine öffentliche Anhörung, um mit Repräsentanten des Justizministeriums verschiedene Punkte des Gesetzes zu diskutieren.

Anwesend waren Vinicius Marques Carvalho, Sekretär des Wirtschaftsrechtsministeriums, José Ricardo Botelho, Sekretär für die Sicherheit von Großveranstaltunten, Paulo Machado Guimarães, Justizberater der Regierung des Bundesdistrikts sowie Hélio Meirelles, Berater der Präsidentschaft des Nationalen Instituts für Industriebesitz.

Die Kommission veranstaltete am Montag (28.11.) bereits in der Legislativversammlung von Manaus (Bundesstaat Amazonas) das dritte Seminar, um mit der Gesellschaft in den Gastgeberstädten der WM 2014 den Gesetzesentwurf, der an den Nationalkongress weitergeleitet wurde, zu diskutieren. Insbesondere beinhalten die Debatten die Rolle des Fußballverbandes FIFA während des Konföderationencups und der Weltmeisterschaft in Brasilien. Zuvor fanden bereits Veranstaltungen dazu in Salvador (Bundesstaat Bahia) und Porto Alegre (Bundesstaat Rio Grande do Sul) statt. Auch in der Vergangenheit wurde schon über die Bedingungen zur Fußball-WM 2014 debattiert.

Morgen wird das letzte Seminar zu diesem Thema in der Legislativversammlung von São Paulo abgehalten werden. Damit seien die Debatten mit der Gesellschaft abgeschlossen, so dass die Kommission die Wahl für das Gesetz am 6. Dezember initiieren wird. Anschließend geht der Gesetzesentwurf weiter an das Plenum des Abgeordnetenhauses und danach an den Senat. (ds)