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Demonstranten vor dem Finanzministerium forderten mehr Mittel für die Bildung von Schwarzen und Armen. / Quelle: Agência Brasil

Demonstranten vor dem Finanzministerium forderten mehr Mittel für die Bildung von Schwarzen und Armen. / Quelle: Agência Brasil

Etwa zwei Stunden hat die Blockade der Demonstranten der Fundação Educafro vor dem Finanzministeriums am Montag (9.03) gedauert. Die Teilnehmer forderten mehr Mittel für die Bildung von Schwarzen und Armen. Gegen zwei Uhr am Nachmittag gaben sie den Eingang wieder frei. Nach Angaben des Franziskanermönchs David Santos, Sprecher der Bewegung, ist es zu der Entscheidung für die Aufhebung der Gebäude-Blockade gekommen, nachdem der Exekutivsekretariat des Ministeriums einer Anhörung mit der Gruppe zustimmte.

„Am 17. März werden wir wiederkommen, um alle Punkte unserer Forderungen zu klären in eine Sitzung mit dem Exekutivsekretär Ariosto Culao. Wenn sie nicht auf unsere Forderungen eingehen, werden wir eine Anhörung mit dem Minister haben“, so Santos. Bezüglich der Wahl des Demonstrationsortes erklärte der Mönch, dass bereits mehrere Anhörungen im Ministerium für Bildung stattgefunden hätten, das immer gesagt habe, die Kürzung der Mittel seien der Grund, warum man auf die Forderungen nicht eingehen könne.

„Wir wollen garantieren, dass jeder schwarze Student, dessen Einkommen weniger als 1,5-mal des Mindestlohnes entspricht, eine Förderung zum Wohnen, Ernährung und Transport bekommt.“ (ls)

Quelle: Agência Brasil