Laut einer Schätzung wird bereits 94 Prozent des Abfalls im Bundesstaat Rio de Janeiro zu den richtigen Entsorgungsstellen gebracht - anstatt einfach auf eine Deponie. / Copyright: Agência Brasil
Laut einer Schätzung wird bereits 94 Prozent des Abfalls im Bundesstaat Rio de Janeiro zu den richtigen Entsorgungsstellen gebracht - anstatt einfach auf eine Deponie. / Copyright: Agência Brasil

Laut einer Schätzung wird bereits 94 Prozent des Abfalls im Bundesstaat Rio de Janeiro zu den richtigen Entsorgungsstellen gebracht – anstatt einfach auf eine Deponie. / Copyright: Agência Brasil

In den 91 Gemeinden des Bundesstaates Rio de Janeiro, ausgenommen der Hauptstadt, wird bereits 94 Prozent des städtischen Abfalls zu den richtigen Entsorgungsstellen gebracht. So die Schätzung einer Prüfung durch den Rechnungshof des Bundesstaates, der voraussichtlich bis Ende des Monats veröffentlicht wird. Mitarbeiter des Rechnungshofes besuchten bis heute 58 Städte, um den Umgang mit Müll zu überprüfen – 2012 waren Empfehlungen dazu herausgegeben worden, nachdem eine Untersuchung gezeigt hatte, dass 45 Prozent des Mülls einfach auf Deponien landete.

Laut einem Mitglied des Untersuchungsteams hat der Bundesstaat allerdings trotz der Fortschritte nicht die vorgegeben Frist zur Abschaffung der Deponien eingehalten, wie sie landesweit vorgeschrieben ist. Ablauf war am 2. August dieses Jahres.

„Gemessen an der Vielzahl von Gemeinden, gibt es noch viele Deponien, die geschlossen werden müssen. Aber wenn es um die Menge an Müll geht, die nun nicht mehr zu den Deponien gebracht wird, gibt es bereits eine deutliche Verbesserung. Die Gemeinden schließen sich zusammen und bringen den Abfall zu einer gemeinsamen Stelle. Das hilft in der Tat enorm. Ich habe nicht geglaubt, dass 2014 bereits alle Deponien geschlossen sein werden. Aber bis jetzt haben wir bereits einen großen Fortschritt gemacht.“

Nach einer Schätzung des Rechnungshofes bringen derzeit rund 64 Prozent der Gemeinden ihren Müll zu einer Entsorgungsstelle. (ls)