Das Institut für angewandte Wirtschaftsforschung IPEA organisierte die Zweiten Konferenz für Entwicklung in Brasilien / Copyright: IPEA

Das Institut für angewandte Wirtschaftsforschung IPEA organisierte die Zweiten Konferenz für Entwicklung in Brasilien / Copyright: IPEA

Laut Experten, die gestern (24.11.) am Podiumsgespräch Brasilien-China auf der Zweiten Konferenz für Entwicklung  (2ª Conferência do Desenvolvimento) teilnahmen, würde China Brasilien attraktive Geschäftsmöglichkeiten bieten. Die Konferenz wurde vom Institut für angewandte Wirtschaftsforschung IPEA (Instituto de Pesquisa Econômica Aplicada, kurz: IPEA) organisiert.

Für Fernando Pimentel Puga, den Wirtschaftsexperten der Brasilianischen Bank für wirtschaftliche und soziale Entwicklung (Banco Nacional de Desenvolvimento Econômico e Social, kurz: BNDES), würden sich beide Länder in verschiedenen Sektoren wie in der Eisenindustrie und im Lebensmittelbereich ergänzen. Der größte Wachstumsfaktor in China seien die Investitionen in die Infrastruktur. Hierbei stelle Brasilien einen wichtigen Partner dar, da das Land Lieferant für Eisenerze ist. Brasilien würde einen großen Beitrag für das Bauwesen und die Infrastruktur leisten, so Pimentel Puga.

Auch der Lebensmittelbereich sei ein wichtiger Sektor für Brasilien, da China nur wenige Gebiete für landwirtschaftlichen Anbau zur Verfügung hat.

Alexandre Palhano Corrêa, Geschäftsberater des brasilianischen Mineralölunternehmens Petrobras, stellte heraus, dass ein weiterer Sektor für die Partnerschaft zwischen Brasilien und China bedeutend sei: die Energiegewinnung. Die Erdölgewinnung würde in China stagnieren.

Corrêa ist außerdem der Meinung, dass Brasilien seine Kenntnisse über den chinesischen Markt erweitern müsse, um Partnerschaften der beiden Länder zu optimieren. (ds)



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