Die deutsch-brasilianischen Wirtschaftstage finden dieses Jahr zum 30. Mal statt / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Luis Gabriel Moraes Dias
Die deutsch-brasilianischen Wirtschaftstage finden dieses Jahr zum 30. Mal statt / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Luis Gabriel Moraes Dias

Die deutsch-brasilianischen Wirtschaftstage finden dieses Jahr zum 30. Mal statt / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Luis Gabriel Moraes Dias

Der wichtigste Handelspartner Deutschlands in Lateinamerika ist Brasilien. Im kommenden Jahr wird das Wirtschaftswachstum Brasiliens auf 3,5 Prozent geschätzt. Die sportlichen Großereignisse, die in den kommenden Jahren in Brasilien ausgetragen werden, die Fußballweltmeisterschaft und die Olympischen Spiele, sollen zusätzlich wirtschaftliche Impulse geben. Der Anteil an deutschen Unternehmen an der industriellen Produktion Brasiliens liegt zur Zeit bei 16 Prozent und soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden.

Um gemeinsame Projekte und die Möglichkeiten einer weiteren Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu besprechen, finden vom 1. bis zum 3. Juli die Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage in Frankfurt statt. Professor Hans-Peter Keitel, Präsident des Bundesverband der Deutschen Industrie (kurz: BDI), und Robson Braga de Andrade, Präsident des Brasilianischen Industrieverbands (Confederação Nacional da Indústria, kurz: CNI) werden die Wirtschaftstage am Montagmorgen offiziell eröffnen. In diesem Jahr findet das Zusammentreffen zum 30. Mal statt.

Mehr als hundert Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft werden bei den Wirtschaftstagen teilnehmen. Daneben werden hochrangige Vertreter beider Regierungen erwartet. Zugesagt haben bislang der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Philipp Rösler, der Außenminister Guido Westerwelle, sowie der hessische Ministerpräsident, Volker Bouffier. Von brasilianischer Seite hat sich der Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, Fernando Pimentel, angekündigt.

Das Programm der Wirtschaftstage sieht vor allem Panel-Diskussionen und Workshops vor, bei denen der Fokus insbesondere auf den Chancen und der Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen Brasilien und Deutschland liegt. Außerdem wird am 3. Juli eine Sitzung der Deutsch-Brasilianischen Gemischten Kommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit statt finden. (sg)