Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit Bundespräsident Joachim Gauck / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit Bundespräsident Joachim Gauck / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit Bundespräsident Joachim Gauck / Copyright: Agência Brasil

Am vergangen Montag und Dienstag (13.-14.05.) fanden in São Paulo die 31. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage (31º Encontro Econômico Brasil-Alemanha 2013) statt, das wichtigste bilaterale Treffen der beiden Länder. Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck versammelten sich mit ca. 2.000 brasilianischen und deutschen Unternehmern, um unter anderem über neue Geschäftsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen zu debattierten. Die Veranstaltung wurde vom Nationalen Industrieverband CNI (Confederação Nacional da Indústria), vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sowie vom Industrieverband des Bundesstaates São Paulo FIESP (Federação das Indústrias do Estado de São Paulo) organisiert.

Das diesjährige Treffen stand unter dem Motto „Deutsch-Brasilianische Zusammenarbeit zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit“. Es wurden Herausforderungen der strategischen und wirtschaftlichen Partnerschaften der Länder diskutiert, die Wettbewerbsfähigkeit, die Stärkung der Industrie sowie Besonderheiten in den Großstädten. Außer dieser Themen sprachen die Vertreter über Innovationen und Forschung, über die Interaktion zwischen kleinen und mittleren brasilianischen und deutschen Unternehmen sowie über die Kooperation im Gesundheitswesen. Parallel dazu fanden Handelsrunden statt, außerdem technische Besichtigungen von Unternehmen, des Hafens von Santos und von Bildungseinrichtungen.

Bereits seit 1974 findet das Wirtschaftstreffen jährlich statt, um über die Erweiterung der Investitionen, neue Kooperationsmöglichkeiten und die Stärkung des Handelsflusses der beiden Länder zu debattieren. (ds)