Bei einer Pressekonferenz sprach Dilma Rousseff über ihre Wirtschaftspläne im Jahr 2013 / Copyright: Agência Brasil
Bei einer Pressekonferenz sprach Dilma Rousseff über ihre Wirtschaftspläne im Jahr 2013 / Copyright: Agência Brasil

Bei einer Pressekonferenz sprach Dilma Rousseff über ihre Wirtschaftspläne im Jahr 2013 / Copyright: Agência Brasil

Bei ihrer gestrigen (27.12.) Rede sagte die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff, dass sie alles Mögliche und alles Unmögliche tun werde, um das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Brasiliens im kommenden Jahr zu maximieren. Vor allem hofft Dilma auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit den USA und China. Da sich die Weltwirtschaft etwas von der Finanzkrise erholt habe, könne auch Brasilien wieder aus den Vollen schöpfen, behauptete die Präsidentin.

Dilma Rousseff wünscht sich für Brasilien ein nachhaltiges und anhaltendes Wirtschaftswachstum. Die Basis dafür sei in diesem Jahr gelegt worden. Brasilien habe bewiesen, dass es leistungs- und wettbewerbsfähig ist, erklärte Dilma, darauf könne man in den folgenden Jahren aufbauen.

Um die Bedingungen für ein stärkeres Wirtschaftswachstum zu erfüllen, sollen die Zinsen im nächsten Jahr weiter gesenkt werden. Darüber hinaus will sich die Regierung Rousseff für einen stabileren und besseren Wechselkurs einsetzen und große Investitionen in die Infrastruktur des Landes tätigen. Gleichzeitig will Dilma Rousseff die Staatsausgaben insgesamt senken und Änderungen im Steuersystem vornehmen. Diese Änderungen wurden jedoch bislang nicht näher bestimmt.

In ihrer Rede verteidigte Dilma außerdem langfristige Kredite. Um sinnvolle und nachhaltige Investitionen tätigen zu können, müsse man Kredite mit längerer Laufzeit ermöglichen, so Dilma. Auch private Banken müssten langfristige Kredite unterstützen, nicht ausschließlich die Nationale Bank für wirtschaftliche und soziale Entwicklung (Banco Nacional de Desenvolvimento Econômico e Social, kurz: BNDES) argumentierte Dilma. (sg)