Dilma Rousseff sprach gestern über die Ausweitung des regionalen Flugnetzes / Copyright: Agência Brasil
Dilma sprach gestern über die AUsweitung des regionalen Flugnetzes / Copyright: Agência Brasil

Dilma sprach gestern über die AUsweitung des regionalen Flugnetzes / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff betonte gestern (07.01.) erneut, dass es sehr wichtig sei, in den Neubau von Flughäfen, den Ausbau und die Verbesserung bestehender Flughäfen zu investieren. Die Präsidentin begründete ihre Forderung mit der Verdopplung der Fluggäste in den vergangenen zehn Jahren und damit, dass die Wirtschaft Brasiliens von einer qualitativ hochwertigeren Infrastruktur profitieren werde.

In einem Interview berichtete Dilma Rousseff, dass Brasiliens Regierung 270 regionale Flughäfen mit einer Summe von insgesamt 7,3 Milliarden Reais (rund 2,74 Milliarden Euro) unterstützen werde. Ein Land der Größe Brasiliens brauche moderne und gute Flughäfen in den großen Metropolen, erklärte die Präsidentin, aber auch kleine und mittelgroße Städte sowie das Hinterland müssten in das Flughafennetz eingebunden werden.

Das Ziel der Regierung ist darüber hinaus ein höherer Flugverkehr zwischen den einzelnen regionalen Flughäfen. Damit soll die Mobilität aller Brasilianer gewährleistet werden. Die Regierung verspricht sich davon außerdem die wirtschaftliche Erschließung weit abgelegener Regionen.

Dilma Rousseff sicherte der brasilianischen Bevölkerung zu, dass sich die Tarife der Flüge zwischen Regionalflughäfen, die mehr als eine Million Passagiere pro Jahr befördern, nicht erhöhen werden.

Die brasilianische Regierung wird eine Maßnahme treffen, um die regionalen Strecken für Fluggesellschaften attraktiv zu machen. Die Kosten aller leeren Plätze sollen von der Regierung übernommen werden. Dabei wird die Regierung die Kosten von bis zu 60 Plätzen pro Flug übernehmen. (sg)