Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht sich für das Wachstum in Brasilien aus / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht sich für das Wachstum in Brasilien aus / Copyright: Agência Brasil

Während andere Schwellenländer sich hauptsächlich um die internationale Wirtschaftskrise und seine Auswirkungen sorgen, hätte Brasilien ein anderes Ziel, nämlich eines, das auf Investitionen und Wachstum beruht, so teilte gestern (10.11.) die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit.

„Mein Ziel ist ein völlig anderes als das anderer Schwellenländer. Diese diskutieren über die Krise und über die Schuldenfrage. Wir diskutieren hier über Investitionen, die Reduzierung von Steuern, das Wachstum und wie wir die Möglichkeiten Brasiliens in der Welt noch stärker erweitern können“, so Rousseff nach den Feierlichkeiten zur Erweiterung des Supersimples-Gesetzes im Palast der Hochebene.

Rousseff schätzte ein, dass das Wachstum Brasiliens weniger stark von der derzeitigen Krise beeinflusst werden würde, als es 2008 der Fall war. Sie versicherte, dass sie ihr Bestes geben werde, damit das Wachstum stetig weiter ansteige. Hierbei müsste einerseits die Beständigkeit der Makroökonomie aufrecht erhalten werden und andererseits müsse man die Prioritäten auf die Investitionspolitik legen.

Nach den Feierlichkeiten im Palast der Hochebene äußerte sich auch der brasilianische Finanzminister Guido Mantega, dass die Wirtschaft Brasiliens im November und Dezember noch einmal einen Aufschwung erleben werde. Laut Mantega wäre es in der aktuellen Situation unmöglich, Erhöhungen von staatlichen Ausgaben zuzulassen. (ds)