Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff / Copyright: Agência Brasil

Bei einem Ranking des US-Magazins Forbes wurde die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff zur drittmächtigsten Frau der Welt gewählt. Auf Platz eins schaffte es Bundeskanzlerin Angela Merkel, gefolgt von Hillary Clinton, Außenministerin der USA.

Laut Forbes wurde die brasilianische Präsidentin ausgewählt, da sie die erste Frau sei, die die größte Wirtschaftsmacht Lateinamerikas regiere. Das Magazin berichtete auch von Rousseffs politischem Aufstieg. Sie sei mit Hilfe des ehemaligen Präsidenten Lula da Silva an die Macht gekommen. Außerdem wurde ihr große Anerkennung des brasilianischen Volkes zuteil, da sie sich während der Diktatur für die Demokratie einsetzte. Forbes ging auch auf die Probleme ein, mit denen die Regierung Rousseffs konfrontiert werde. Streitigkeiten im Nationalkongress würden dazu führen, dass die Durchsetzung von landespolitischen Programmen und das Wirtschaftswachstum gestört würden.

Angela Merkel wurde auf den ersten Platz gewählt. Das Magazin unterstrich ihre Macht als deutsche Kanzlerin und als unumstrittener führender Kopf in der europäischen Union. Hillary Clinton wählte man auf Platz zwei, da sie Verhandlungen mit dem mittleren Osten während der Revolutionen leitete. Ein weiterer Grund sei ihr Umgang mit den Veröffentlichungen von Wikileaks.

Außerdem schafften es Michelle Obama und Christine Lagarde, Direktorin des Internationalen Währungsfonds, unter die ersten Zehn der Forbes-Liste. (sg)