Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff nach ihrer Wiederwahl / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff nach ihrer Wiederwahl / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff nach ihrer Wiederwahl / Copyright: Agência Brasil

Nach der Wiederwahl der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff sprach diese in ihrer ersten Rede in der Hauptstadt Brasília zuversichtlich über das Ergebnis der Wahlen und über politische Reformen. Des Weiteren glaube sie nicht, dass die Wahlen das Land zweigeteilt hätten, sondern dass sie verschiedene Ideen und Emotionen hervorgebracht hätten, alle mit einem Ziel: die Suche nach einer besseren Zukunft Brasiliens.

Rousseff verstehe aber auch das Ergebnis der Wahlen als eine Notwendigkeit zur Veränderung: „Der Weg ist klar. Einige Worte und Themen dominierten diese Kampagne. Das Wort, was am meisten wiederholt wurde, war ‚Veränderung‘. Das meist angesprochene Thema war ‚Reform‘. Ich weiß, dass ich die Präsidentin sein werde, die die großen Veränderungen vollbringen wird, die die Gesellschaft braucht.“

Laut Rousseff werde die erste Reform eine politische Reform sein. Dafür wolle sich die Präsidentin mit dem Nationalkongress beraten sowie mit Organisationen, die die Gesellschaft repräsentieren. In diesem Zusammenhang betonte sie auch noch einmal, welche große Rolle hierbei eine Volksabstimmung spielen würde. Ein zweites Thema sei laut Angaben Rousseff der Kampf gegen die Korruption im Land, mit dem Ziel bessere Kontrollmechanismen zu erhalten und Veränderungen in der Legislative durchzusetzen, um die Straflosigkeit abzuschaffen. Im Bereich der Wirtschaft betonte sie Maßnahmen zum Ankurbeln des Wachstums, wie die Schaffung von Arbeitsplätzen und Einkommen. Eine weitere Priorität stelle die Bekämpfung der Inflation dar. (ds)