Die Präsidentin Dilma Rousseff hat die höchsten Umfragewerte. 76 Prozent der Brasilianer würden sie heute wiederwählen. / Copyright: Agência Brasil
Die Präsidentin Dilma Rousseff hat die höchsten Umfragewerte. 76 Prozent der Brasilianer würden sie heute wiederwählen. / Copyright: Agência Brasil

Die Präsidentin Dilma Rousseff hat die höchsten Umfragewerte. 76 Prozent der Brasilianer würden sie heute wiederwählen. / Copyright: Agência Brasil

In einer aktuellen Umfrage zum Wahlverhalten der Brasilianer erreicht die Präsidentin Dilma Rousseff derzeit Spitzenwerte in der Zustimmung. Wie aus der Untersuchung hervorgeht, die von dem Marktforschungsunternehmen IBOPE und der Tageszeitung O Estado de São Paulo durchgeführt wurde, könnte Rousseff die Zustimmung von 76 Prozent der Bevölkerung erhalten. Damit bekäme sie doppelt so viel wie ihre momentan stärkste Konkurrentin Marina Silva (derzeit ohne Partei) mit 40 Prozent Zustimmung.

Laut IBOPE gaben 52 Prozent der Befragten an, Rousseff mit Sicherheit zu wählen, während 20 Prozent der Bevölkerung keineswegs für sie stimmen würden. Für Marina Silva würden zehn Prozent der Wähler auf jeden Fall stimmen, wohingegen sich 40 Prozent dies gar nicht vorstellen könnten. Die Ex-Senatorin Silva trat bei der letzten Wahl für die Grüne Partei an und erwarb 20 Prozent der Stimmen. Knapp 1,5 Jahre vor der nächsten Präsidentschaftswahl versprechen sich IBOPE und Estadão relativ sichere Aussagen von dem Ergebnissen über den Ausgang der Wahlen.

Auf den dritten Plätz käme mit 25 Prozent Zustimmung Aécio Neves von der sozialdemokratischen Partei (PSDB). Dagegen könnten sich 36 Prozent gar nicht vorstellen, ihn zu wählen. Ebenso mit einem Negativsaldo verhält es sich bei dem vierten Präsidentschaftskandidaten. Zehn Prozent der Wähler könnten sich vorstellen für Eduardo Campos von der Sozialistischen Partei Brasiliens (PSB) zu stimmen, während es sich 35 Prozent keinesfalls vorstellen könnten. Die Umfrage ergab jedoch, dass ein Großteil der Befragten diese beiden Kandidaten nicht kannte. Für  39 Prozent der Befragten war Aécio und für sogar 54 Prozent Campos unbekannt. (ms)