Politikerinnen setzen sich für eine Veränderung des Frauenbildes ein / Copyright: Agência Brasil
Dilma Rousseff wurde im Nordosten herzlich empfangen / Copyright: Agência Brasil

Dilma Rousseff wurde im Nordosten herzlich empfangen / Copyright: Agência Brasil

An diesem Wochenende startete die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff ihre diesjährige Reise in den Nordosten des Landes. Der Besuch des Bundesstaates Piauí markierte den Startschuss für weitere Reisen in den Nordosten. Bis März will die Präsidentin insgesamt sechs Bundesstaaten der Region besuchen. Dazu gehören Pernambuco, Ceará, Alagoas, Paraíba und Rio Grande do Norte.

Dilma will bei ihren Besuchen neue Sozialprogramme vorstellen und um Wählerstimmen für die bevorstehende Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr werben.

Bei Feierlichkeiten in der Stadt São Julião sprach der Gouverneur von Piauí, Wilson Martins der Sozialistischen Partei Brasiliens (Partido Socialista Brasileiro, kurz: PSB), seine Anerkennung und Sympathie für Präsidentin Dilma Rousseff aus. Auch die Präsidentin, die der Arbeiterpartei (Partido dos Trabalhadores, kurz: PT) angehört, bekundete eine enge Verbundenheit mit dem Gouverneur und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen der Regierung in Brasília und Piauí.

Abgesehen von gegenseitigen Schmeicheleien erklärte Dilma außerdem ihre Absicht, die Zusammenarbeit mit Gouverneuren und Stadträten zu verstärken, um die Chancen ihrer Partei und ihrer persönlichen Wiederwahl im Wahljahr 2014 zu erhöhen. Der Nordosten ist aufgrund seiner hohen Bevölkerungszahl entscheidend für den Ausgang der Wahl.

Der im Nordosten agierende PT-Politiker José Neci erklärte bei einem Treffen, dass die Parteibasis im Nordosten alles dafür tun werde, um den Weg für eine neue Amtszeit Dilma Rousseffs zu ebnen. (sg)