Frühzeitige Eingliederung in Kindergärten kann, laut Dilma Rousseff, die Ungleichheit verringern / Copyright: Agência Brasil
Frühzeitige Eingliederung in Kindergärten kann, laut Dilma Rousseff, die Ungleichheit verringern / Copyright: Agência Brasil

Frühzeitige Eingliederung in Kindergärten kann, laut Dilma Rousseff, die Ungleichheit verringern / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff meint, dass die Investitionen in Kindergärten eine Chance wären, um das Problem der Ungleichheit zwischen Reichen und Armen an der Wurzel zu bekämpfen. Sie wird dazu an diesem Montag (14.05.) verschiedene Maßnahmen bekanntgeben, die der Ungleichheit im Bereich der Gesundheit und der Bildung entgegenwirken sollen und über die Sozialleistungen des Familienprogramms Bolsa Família hinausgehen. Hierzu zählt insbesondere die Anzahl der freien Plätze in Kindergärten.

„Im Kindergarten können wir die beste Förderung garantieren. Dort wird ein Kind pädagogisch betreut, die Neugierde in ihm wird geweckt, all jene Qualitäten die später für den Eintritt in den Arbeitsmarkt wichtig sind“, erklärte Dilma bei der Eröffnungsfeier einer Grundschule in Betim (Minas Gerais).

Dort stellte Dilma auch ihren Plan vor, mit Hilfe der Kindergärten bessere Chancen ermöglichen zu wollen: „Ein Land muss daran gemessen werden, was es für seine Kinder macht, welche Möglichkeiten es ihnen gibt. Der richtige Weg ist die Bildung und hier ist der Kindergarten ein geeignetes Mittel, um einem Kind ein Leben mit mehr Chancen zu bieten.“

Während der Eröffnungsfeier übergab Dilma auch 1.160 Wohneinheiten des Programms „Mein Haus, Mein Leben“ (Minha Casa, Minha Vida). Dilma bekräftigte, dass es den Menschen, die lediglich den Mindestlohn verdienten, ohne dieses Programm unmöglich gewesen wäre, ein eigenes Haus zu bekommen. (sg)