„Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff warnt seit Monaten vor einem „Tsunami“ billigen Geldes. Sie geißelt die Notenbank-Politik einiger Industriestaaten gar als „Währungskrieg“. Für ihre harsche Kritik gibt es driftige Gründe.

Wirtschaftlich hat Brasilien einige gestandene Industrienationen bereits überholt. Beim Wechselkurs des Real will das südamerikanische Schwellenland allerdings auf die Bremse treten, um die heimische Exportwirtschaft zu stützen. Brasilien werde die Marke von zwei Real je Dollar „mit allen Mitteln“ verteidigen, sagte ein Insider der Regierung. Eine Möglichkeit wäre der Kauf von US-Dollar durch die Notenbank, ergänzte ein anderer. Sollte dies ohne Wirkung bleiben, werde das Finanzministerium mittels Steuer-Erhöhungen auf Kapital-Zuflüsse eingreifen. Seit Anfang Juli pendelt der Kurs des Dollar zwischen 2,005 und 2,05 Real.“ (n-tv.de)

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