Präsident das Brasilianische Unternehmen für Agrarforschung EMBRAPA, Pedro Arraes / Copyright: Agência Brasil

Präsident das Brasilianische Unternehmen für Agrarforschung EMBRAPA, Pedro Arraes / Copyright: Agência Brasil

Brasilien hat die Möglichkeit, von der Konferenz Rio+20 zu profitieren, um der Welt zu zeigen, dass ein wirtschaftliches Wachstum mit Nachhaltigkeit möglich ist, so teilte Pedro Arraes, Präsident des Brasilianischen Unternehmens für Agrarforschung EMBRAPA (Empresa Brasileira de Pesquisa Agropecuária), gestern (25.04.) mit. Arraes sieht das Land als ein gutes Beispiel für Technologien mit geringer Umweltbelastung.

„Brasilien hat technisches Wissen, was auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert, und das kann die Revolution einleiten, die wir brauchen“, so teilte Arraes auf der 39. Jahrfeier der EMBRAPA mit. Es sei besonders wichtig, dass sich ein Land mit dieser Kraft auf nachhaltige Art und Weise entwickeln kann.

Die Teilnahme der EMBRAPA an der Konferenz Rio+20 wird durch Maurício Lopes koordiniert, Geschäftsführer des Unternehmens. Dieser hob besonders den Wert der Fortschritte im Lebensmittelsektor hervor, die Brasilien gemacht hat. „In den 60er Jahren war Brasilien kein sicheres Land hinsichtlich der Versorgung mit Lebensmittel. Heute ist Brasilien ein Großproduzent. Und das ist genau das, was wir zeigen müssen: die Fähigkeit Brasiliens, aus einer Abhängigkeit herauszukommen und sich in Richtung Unabhängigkeit zu entwickeln.“

Bei der Jahresfeier der EMBRAPA schätzte das Unternehmen seine soziale Bilanz ein. Laut der Dokumente wurden für jeden Real, den die brasilianische Regierung in das Unternehmen investiert hat, 8,62 Reais (ca. 3,50 Euro) für die Gesellschaft gewonnen. Diese Werte basieren außer auf der Schaffung von Arbeitsplätzen und Einkommen auf den Gewinnen der Produzenten.

Laut des Präsidenten des Unternehmens sei es das Ziel, immer mehr Partnerschaften mit privaten Initiativen einzugehen, um die Leistungen der EMBRAPA weiter zu steigern. (ds)