Die Minister Aloizio Mercadante und Marco Antonio Raupp nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages / Copyright: Agência Brasil
Die Minister Aloizio Mercadante und Marco Antonio Raupp nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages / Copyright: Agência Brasil

Die Minister Aloizio Mercadante und Marco Antonio Raupp nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages / Copyright: Agência Brasil

In der ersten Jahreshälfte des kommenden Jahres wird das Brasilianische Unternehmen für Forschung und Industrieinnovationen EMBRAPII (Empresa Brasileira de Pesquisa e Inovação Industrial) einen Aufruf starten, um das Interesse von Institutionen zu wecken, die Forschungsprogramme im Bereich innovativer Technologien entwickeln. Das EMBRAPII wird schließlich Institutionen auswählen, die mit finanzieller Unterstützung ihre Projekte durchführen, mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit im Land zu steigern. Der Fokus liegt auf kleinen und mittleren Unternehmen.

Laut Angaben des Leiters der EMBRAPII, João Fernando Oliveira, könne man bis Ende 2014 mit Investitionen in Höhe von 270 Millionen Reais rechnen und 23 im Einsatz befindlichen Einheiten. Derzeit sind drei Einheiten im Rahmen des Pilotprojektes der EMBRAPII beschäftigt, das vor zwei Jahren entwickelt wurde. „Das EMBRAPII ist ein System mit Zentren und Laboren, das der Nachfrage von Innovationsunternehmen gerecht werden möchte“, so Oliveira.

Gestern wurde aus diesem Grund auch der Kooperationsvertrag vom Minister für Wissenschaft, Technik und Innovation, Marco Antonio Raupp, und vom Bildungsminister, Aloizio Mercadante unterschrieben. „Wir müssen auf die Nachfrage der Industrie nach Innovationen reagieren. Wir brauchen Wettbewerbsfähigkeit, Innovationen und reduzierte Kosten“, so kommentierte Mercadante. (ds)