Das Institut für Geografie und Statistik verzeichnete im Jahresende 2013 einen Rückgang der Produktionszahlen / Copyright: Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística
Das Institut für Geografie und Statistik verzeichnete am Jahresende 2013 einen Rückgang der Produktionszahlen / Copyright: Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística

Das Institut für Geografie und Statistik verzeichnete am Jahresende 2013 einen Rückgang der Produktionszahlen. / Copyright: Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística

Laut aktueller Studie des Brasilianischen Instituts für Geografie und Statistik IBGE (Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística), die gestern (08.01.) veröffentlicht wurde, ist die brasilianische Industrieproduktion in 2013 im Vergleich von November und Oktober in 14 von 27 Branchen gesunken. Vor allem sei die Automobilindustrie eine der Branchen, die mit einem Minus von 6,6 Prozent den  größten Einfluss auf dieses negative Ergebnis hatte.

Andere Sektoren mit einem Rückgang der Produktion sind die Maschinen- und Geräteindustrie ( minus 3 Prozent), das Verlagswesen, Drucke und Vervielfältigungen (minus 5,3 Prozent), medizinische Instrumente für Krankenhäuser, optische Instrumente und andere (minus 16 Prozent), die Rohstoffindustrie (minus 3,1 Prozent) und die Metallproduktion (minus 3,4 Prozent).

Die Pharmaindustrie konnte dazu beitragen, den Rückgang dank eines Produktionszuwachses von 9,6 Prozent abzufedern. Die Erdölraffinierung und die Alkoholproduktion stiegen ebenso um 4 Prozent. Ein Wachstum der Produktion verzeichneten außerdem der Sektor chemische Erzeugnisse (plus 3,3 Prozent), die Metallurgie (plus 3,1 Prozent) und die Lebensmittelindustrie (plus 0,5 Prozent).

Im Vergleich zum November des vorherigen Jahres 2012 konnte ein Anstieg in 15 von 27 Branchen festgestellt werden und der Durchschnittswert wurde so um 0,4 Prozent angehoben. Mit dem Anstieg der Produktion von Benzin, Diesel und anderen Kraftstoffen trug die Erdölraffinierung und die Alkoholproduktion am stärkstem zum Anstieg bei (plus 10,8 Prozent). (ds)