Das Ende der Streiks in Bahia wurde am vergangenen Samstag verkündet / Copyright: Agência Brasil

Das Ende der Streiks in Bahia wurde am vergangenen Samstag verkündet / Copyright: Agência Brasil

Die Streiks der Polizisten im Bundesstaat Bahia nahmen am vergangenen Samstag (11.02.) ein Ende und dauerten zwölf Tage an. Im Bericht, der am Samstagabend verteilt wurde, bekundeten Polizeibeamte, dass obwohl sie ihre Forderungen nicht durchsetzen konnten, sie die Streiks als durchaus erfolgreich ansehen, da die Unzufriedenheit aufgrund der geringen Gehälter und dem Umgang mit der bahianischen Regierung daraus ersichtlich wurde.

„Das Ende der Streiks bedeutet weder, dass wir die Vorschläge der Regierung akzeptieren, noch dass wir unseren Kampf aufgeben. Wir werden uns weiterhin für bessere Bedingungen und Respekt einsetzen“, so ging es aus dem Bericht hervor.

Des Weiteren war im Text zu lesen, dass die Polizisten Reife zeigten, indem sie vermieden, die Streitkräfte zur Lösung der Konflikte einzusetzen und die Bestimmungen der rechtsprechenden Gewalt verhandelten. Den Streikenden war bewusst geworden, dass sie die Gesellschaft nicht weiter beeinträchtigen könnten und beendeten somit die Bewegung.

Das Ende der Streiks wurde Samstag gegen 20:30 Uhr nach einer dreistündigen Versammlung in Salvador beschlossen. Seit Beginn der Streiks am 31. Januar verloren 171 Personen in der städtischen Region um Salvador ihr Leben.

Laut des Kommunikationssekretariats des Bundesstaates Bahia habe sich das Angebot der letzten Tage noch nicht geändert. Die Regierung bietet eine Angleichung von 6,5 Prozent rückwirkend für Januar und Februar an sowie die allmähliche Eingliederung der Löhne bis 2015. Dabei werden Soldaten mit einer Steigerung von 38,89 Prozent rechnen können, Unteroffiziere mit 37,11 Prozent. Der Gesetzesentwurf wird in der kommenden Woche an die legislative Versammlung gesandt. (ds)