Energieminister Braga geht von einem Kapazitätsanstieg von 5400 Megawatt landesweit aus. / Copyright: Wikimedia Commons, Elmar Ersch

Der Fonds für Energie des Nordostens, der vor kurzem gegründet wurde, wird voraussichtlich 2,5 Milliarden Reais an Mitteln einfahren und 13 Milliarden Reais an Finanzierungen von Unternehmungen für den Energiesektor des Landes bis 2037 erwirken – ein Betrag, der laut dem Energieminister Eduardo Braga bis auf 26 Milliarden Reais ansteigen kann. Dafür müsste der Privatsektor 51 Prozent Teilhaberschaft an den Gesellschaften mit bestimmter Absicht (SPE) übernehmen.

Die Investitionen sollen am Ende zu einem Anstieg der Kapazitäten landesweit von 5400 Megawatt führen, wie Braga berichtet. „Die 2,5 Milliarden Reais werden von der Gruppe Hídro-Elétrica do São Francisco (Chesf) eingebracht. Mit diesen Mitteln wird es möglich sein innerhalb des Fonds weitere acht oder neun Milliarden Reais zu erwirken, für Darlehen an die Chesf“, so der Minister.

Der Fonds verbinde sich mit Privatkapital in Form von Teilhaberschaften für Unterfangen zur Gewinnung und Übertragung im Energiesektor. Während der Fonds selbst 13 Milliarden Reais stellen werde, könne auch das Privatkapital weitere 13 Milliarden Reais ausmachen, sodass zusammen mindestens 26 Milliarden Reais in Finanzierungen zusammen kämen. (ls)

Quelle: Agência Brasil