Dank des Wachstumsbeschleunigungsprogramms sind 62 Windparks mit einer Gesamtleistung von 1700 MW ans Netzgegangen. / Copyright: Wikimedia Commons, Hector.carvalho
Dank des Wachstumsbeschleunigungsprogramms sind 62 Windparks mit einer Gesamtleistung von 1700 MW ans Netzgegangen. / Copyright: Wikimedia Commons, Hector.carvalho

Dank des Wachstumsbeschleunigungsprogramms sind 62 Windparks mit einer Gesamtleistung von 1700 MW ans Netz gegangen. / Copyright: Wikimedia Commons, Hector.carvalho

Dank der Investitionen in die Energiegewinnung seit dem Wachstumsbeschleunigungsprogramm 1 von 2007 sind die Möglichkeiten zur Energieerzeugung um 32 Prozent gestiegen, wie die Planungsministerin Miriam Belchior berichtet. Durch Bauarbeiten an verschiedenen Anlagen während der zweiten Phase des Wachstumsbeschleunigungsprogramms (PAC 2), aufgesetzt in 2011, sind insgesamt 12,8 Megawatt (MW) dazu gekommen, 2.600 MG allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres. Das geht aus den Zahlen der zehnten Bilanz des Programms hervor.

Unter den Anlagen, die in Betrieb genommen wurden, wird besonders auf die Wasserkraftwerke von Estreito (1080 MW) zwischen den Bundesstaaten Tocantis und Maranhão hingewiesen, auf das Wasserkraftwerk von Mauá (361 MW) in Paraná, sowie auf die Werke Jirau (3750 MW) und Santo Antônio (3,15 MW) in Rio Madeira in Rondônia, die alle bereits in Betrieb sind und 2450 WG erzeugen. Zudem sind 62 Windparks ans Netz gegangen mit einer Gesamtleistung von 1700 MW. In den ersten vier Monaten dieses Jahres sind zudem weitere Windparks in Rio Grande do Norte, Rio Grande do Sul und Ceará in Betrieb gegangen.

Im Rahmen von PAC 2 sind 35 Übertragungsleitungen mit einer Gesamtlänge von 10.200 Kilometern installiert worden. Weitere 39 Leitungen mit einer Länge von 11.200 Kilometern sind laut Ministerium noch im Bau, neben 26 Umspannstationen. Der Bericht zeigt außerdem, dass mithilfe von zwölf Auktionen die Bewilligung von 23.800 Kilometern neuer Übertragungsleitung im Wert von 26,3 Milliarden Reais möglich gemacht wurden. Nach dem Bericht wurden 27 Projekte zum Abbau und zur Herstellung von Öl über das Programm abgeschlossen, 19 weitere in der Raffinerie-und Petrochemie, neun für Erdgas und drei für erneuerbare Kraftstoffe.

Nach Angaben der Regierung sind die Bauarbeiten an der Raffinerie Abreu e Lima (PE) zu 87 Prozent fertiggestellt und am Petrochemikal-Komplex von Rio de Janeiro (Comperj) zu 71 Prozent. Sind beide Anlagen erstmal in Betrieb, soll die Verarbeitungskapazität des Landes um 395.000 Barrel pro Tag ansteigen. (ls)