Luciano Coutinho, Präsident der brasilianischen Entwicklungsbank BNDES äußert sich zum Wirtschaftswachstum / Copyright: Agência Brasil
Luciano Coutinho, Präsident der brasilianischen Entwicklungsbank BNDES äußert sich zum Wirtschaftswachstum / Copyright: Agência Brasil

Luciano Coutinho, Präsident der brasilianischen Entwicklungsbank BNDES, äußert sich zum Wirtschaftswachstum. / Copyright: Agência Brasil

Der Präsident der brasilianischen Entwicklungsbank BNDES (Banco Nacional do Desenvolvimento Econômico e Social), Luciano Coutinho, hat sich am vergangenen Mittwoch (13.08.) für die Notwendigkeit für Reformen eingesetzt, um die Produktionskosten des Landes zu senken und das Wirtschaftswachstum mittel- und langfristig zu fördern.

Ohne eine genauere Analyse der Situation darzulegen, wies Coutinho noch einmal darauf hin, dass das Steuersystem durch Vereinfachungen, Entbürokratisierung und durch die Abstimmung von Prozessen aufeinander für die Realisierung von Investitionen verbessert werden müsse.

Beim 25. brasilianischen Stahlkongress (25º Congresso Brasileiro do Aço) traf Coutinho auf Vertreter verschiedener Industriebranchen und zeigte sich zuversichtlich in Hinsicht auf das Wirtschaftswachstum des Landes. Dabei ging er auf Daten der Bank ein, die einen Anstieg um sechs Prozent der Bruttoanlageinvestitionen zeigen. Diese Entwicklung beweise auch das Vertrauen der Investoren. Er sprach sich für die Erhöhung der finanziellen Rücklagen im Land und der Investitionen aus und argumentierte, dass Brasilien seine Wettbewerbsfähigkeit fördern müsse, um letztendlich die Exporte in möglichst verschiedene Märkte zu erweitern.

Coutinho erkannte allerdings an, dass die Regierung derzeit daran arbeite, die wirtschaftliche Stabilität sicherzustellen. Für ihn gäbe es bereits Anzeichen eines Rückgangs der Inflation, welche die Wechselkurse und Zinssätze günstiger für Produktionsaktivitäten machen würde. (ds)