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Das brasilianische halbstaatliche Mineralölunternehmen (Petróleo Brasileiro S.A., kurz: Petrobas) wird sein Produktionsvolumen in diesem Jahr gerade noch halten halten können. Jedoch sei Brasilien nun an seine Grenzen gestoßen und man müsse eventuell Erdöl importieren. Somit wolle man der gestiegenen Nachfrage beikommen, die vor allem durch die erhöhte Anzahl von PKWs und die gesunkene Produktion von Alkohol, entstanden sei. Allein im Jahr 2010 sei der Bedarf an Erdöl um 19% gestiegen, so dass man den Geschäftsplan von 2010-2014 noch einmal überarbeiten musste.

Das Ziel für das laufende Jahr 2011 war es, die Produktion von Öl und Natur-Gas in Brasilien bei 2,1 Milliones Barrel Erdöl täglich zu halten. Gleichzeitig sollte sich die Förderung von Öl und Gas insgesamt in Brasilien und dem Ausland auf 2,7 Millionen Barrel pro Tag belaufen.

Der neue Geschäftsplan 2011-2015 sehe Investitionen im Umfang von US$ 224,7 Milliarden (umgerechnet etwa  R$ 388,9 Milliarden) vor, so der Präsident des Unternehmens, José Sergio Gabrielli am vergangenen Montag (25.07.). Damit sei das Investitionsvolumen um US$ 700 Millionen gegenüber den geplanten US$ 224 Milliarden des alten Geschäftsplanes von 2010-2014 gestiegen.

Im neuen Plan seien nun zu 87% Projekte enthalten, die den Bereich des Produktionsausbaus betreffen, um neue Ressourcen zu erschließen. Auch sollen vier weitere Raffinieren im kommenden Jahr konstruiert werden. (nm)