Logo des brasilianischen Wohnungsbauprogramms „Mein Haus, mein Leben“ (Minha Casa, Minha Vida) / Copyright: Brasilianische Regierung

Logo des brasilianischen Wohnungsbauprogramms „Mein Haus, mein Leben“ (Minha Casa, Minha Vida) / Copyright: Brasilianische Regierung

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff teilte gestern (05.12.) mit, dass ab 2012 60 Prozent der Wohneinheiten des Wohnungsbauprogramms „Mein Haus, mein Leben“ (Minha Casa, Minha Vida) Menschen mit niedrigem Einkommen, mit monatlich bis zu 1.600 Reais (rund 670 Euro), zur Verfügung gestellt werden sollen. Laut Voraussagen der Regierung werden 1,2 Millionen Einheiten dieser Bevölkerungsschicht zugewiesen.

Im wöchentlichen Programm „Kaffee mit der Präsidentin“ (Café com a Presitenta) stellte Rousseff die Bilanz des Projekts „Mein Haus, mein Leben“ des laufenden Jahres vor. Laut der Präsidentin wurden 354.000 Bauverträge abgeschlossen. Des Weiteren würden 500.000 Häuser und Wohnungen gerade gebaut und 400.000 Wohneinheiten sollen dieses Jahr noch abgeschlossen werden. In der ersten Phase wurden bereits 1.005 Millionen Wohnungen errichtet.

Für die zweite Phase des Programms seien Investitionen in Höhe von 125,7 Milliarden Reais (rund 52,7 Milliarden Euro) für den Bau von zwei Millionen Häusern und Wohnungen bis 2014 vorgesehen.

„Die Investitionen in den Bausektor kommen uns allen zugute, da dadurch viele Arbeitsplätze geschaffen werden. Das wird helfen, den Arbeitsmarkt aufrechtzuerhalten, trotz der internationalen Wirtschaftskrise, die Auswirkungen auf die USA und die europäischen Länder hat“, so die Präsidentin. Im Jahr 2011 seien bereits 309.000 Arbeitsplätze in diesem Sektor geschaffen worden. (ds)