Erhöhung der finanziellen Mittel für das Programm „Mein Haus, Mein Leben“ / Copyright: Minha Casa, Minha Vida

Erhöhung der finanziellen Mittel für das Programm „Mein Haus, Mein Leben“ / Copyright: Brasilianische Regierung

Nach der Versammlung im brasilianischen Arbeitsministerium gab der Minister Brizola Neto eine Erhöhung der finanziellen Mittel für das Wohnungsbauprogramm „Mein Haus, Mein Leben“ (Minha Casa, Minha Vida) bekannt.

Die Regionen, die durch das Programm unterstützt werden, teilt man nach Einwohnerzahl in fünf Kategorien ein. Für den Bundesdistrikt sowie für die städtischen Regionen der Bundesstaaten São Paulo und Rio de Janeiro kann nun ein maximaler Betrag von 190.000 Reais (ca. 72.000 Euro) zur Verfügung gestellt werden, zuvor waren es lediglich 170.000 Reais. Die Gemeinden mit mehr als einer Million Einwohner erhalten nun nicht mehr maximal 150.000 Reais, sondern 170.000 Reais. Regionen ab 250.000 Einwohner bekommen bis zu 145.000 Reais (vorher 130.000). Regionen mit einer Einwohnerzahl von über 50.000 Menschen erhalten 115.000 Reais (vorher 100.000). Die restlichen Gemeinden werden mit bis zu 90.000 Reais unterstützt (vorher 80.000).

Die finanziellen Mittel des Programms stammen vom FGTS-Fonds (Fundo de Garantia do Tempo de Serviço). Neto teilte mit, dass das Finanzvolumen und die Nachhaltigkeit des Fonds mit Zinsen von drei Prozent mehr pro Jahr geschützt seien.

Der Rat des FGTS passte auch die Einkommenshöhe der niedrigsten Kategorie der Familien an, die Zugang zum Programm „Mein Haus, Mein Leben“ haben: Personen mit einem monatlichen Einkommen bis zu 1.600 Reais erhalten Zuschüsse von 25.000 Reais (zuvor 23.000). Ab diesem Wert würden die Zuschüsse je nach Einkommensverhältnissen sinken, so der Minister. Auch die anderen drei Einkommenskategorien wurden leicht nach oben angepasst. (ds)