In Brasilien wird in der dritten Novemberwoche ein erneutes Handelsdefizit verzeichnet / Copyright: Wikipedia, gemeinfrei
In Brasilien wird in der dritten Novemberwoche ein erneutes Handelsdefizit verzeichnet / Copyright: Wikipedia, gemeinfrei

In Brasilien wird in der dritten Novemberwoche ein erneutes Handelsdefizit verzeichnet / Copyright: Wikipedia, gemeinfrei

In der dritten Woche des Monats November verzeichnete die brasilianische Handelsbilanz erneut ein Defizit (die Exporte fielen geringer als die Importe aus) in Höhe von 701 Millionen US-Dollar. Im Detail sind es 3,838 Milliarden US-Dollar bei den Exporten und 4,539 Milliarden bei den Importen. Im Verlauf des Jahres erreicht man so ein negatives Saldo von 4,123 Milliarden US-Dollar. Die Daten wurden gestern (24.11.) vom Ministerium für Entwicklung, Industrie und Außenhandel veröffentlicht.

Der Tagesdurchschnitt bei den Exporten, der pro Werktag ermittelt wird, summierte einen Wert von 767,6 Millionen US-Dollar, 2,8 Prozent geringer als in der zweiten Novemberwoche. Bei den Importen lag der Tagesdurchschnitt bei 907,8 Millionen US-Dollar, 3,9 Prozent geringer als in der vergangenen Woche.

Was die externen Käufe betrifft, sanken die Werte bei Fabrikaten (- 6,8 Prozent) und bei den Grundprodukten (- 0,9 Prozent). Auf der anderen Seite stiegen die Exporte von Halbfabrikaten um 9,7 Prozent an. Bei den Fabrikaten gingen die Absätze von PKWs, Heizölen, Pumpen und Kompressoren sowie von Autoteilen und Fahrzeugmotoren zurück. Bei den Grundprodukten sanken die Werte von Erdöl, Kaffeebohnen und von Fleisch (Huhn, Rind, Schwein). Bei den Halbfabrikaten stiegen die Umsätze bei Zellulose, Rohaluminium, Eisen und Stahl.

Bezüglich der Importe ist der Rückgang durch die geringeren Ausgaben bei mechanischen Ausrüstungen, Elektrogeräten, Automobilen und Autoeilein, Düngemitteln sowie durch organische und anorganische Chemikalien zu erklären. (ds)