Laut Agrarministerin Kátia Abreu gibt es keine Kürzungen bei Mitteln für Landwirte. / Copyright: Agência Brasil

Der Ernteplan 2015-2016 ist laut der Landwirtschaftsministerin Kátia Abreu nicht von den Haushaltsanpassungen betroffen, die die Bundesregierung derzeit umsetzt. Nach Angaben von Abreu sehe die Präsidentin Dilma Rousseff keine Veränderungen bei den Mitteln für die Landwirte vor, die sie im Mai verkünden wolle.

So werde der Zinssatz der Entwicklung des Vorjahres folgen, als sich die Raten ähnlich der Inflation entwickelten. Die Kredite seien überlebensnotwendig für die Produzenten, um ihre Produkte anbauen zu können. „Der Ernteplan ist einer der Dinge, die die Präsidentin von den Anpassungen ausgenommen hat“, so Abreu.

Was die Zinsen betrifft, sieht sie kein Problem darin, dass die Landwirte wie alle anderen Unternehmer behandelt werden. „Ich denke, dass ein Zinssatz von 8,5 bis 9 Prozent sehr kompatibel mit einem Inflationsniveau von 8,5 Prozent ist. Unabhängig von der Haushaltsanpassung, wenn die Inflation steigt und die realen Zinsen des Landes auch, macht das keinen Unterschied für die Landwirtschaft. Wir leben in der gleichen Welt wie die anderen Unternehmer.“

Ein besonderes Augenmerk wolle man in Zukunft auf die Region Matopiba (Maranhão, Tocantins, Piauí und Bahia) legen, da diese eine der letzten landwirtschaftlichen Gebieten der Welt im Wachstum sei ohne Rodung von Wäldern. Daher wolle man die Investitionen hier insbesondere vorantreiben. (ls)

Quelle: Agência Brasil