Soja soll auch in der kommenden Ernteperiode einen wachsenden Anteil ausmachen. / Copyright: Wikimedia Commons, Tiago Fioreze
Soja soll auch in der kommenden Ernteperiode einen wachsenden Anteil ausmachen. / Copyright: Wikimedia Commons, Tiago Fioreze

Soja soll auch in der kommenden Ernteperiode einen wachsenden Anteil ausmachen. / Copyright: Wikimedia Commons, Tiago Fioreze

Die nationale brasilianische Versorgungsgesellschaft Conab geht von einer Getreideproduktion im Land im kommenden Erntezyklus 2014/15 zwischen 194 Millionen und 201,6 Millionen Tonnen aus. Laut der ersten Erhebung der Gesellschaft bezüglich der neuen Ernte bedeutet diese Schätzung eine Veränderung gegenüber der Ernte im aktuellen Zyklus von minus 0,7 Prozent bis plus 3,2 Prozent.

Für dieses Jahr geht die Conab von einer Ernte von 195,4 Millionen Tonnen aus. Rechnet man die Veränderung gegenüber der kommenden Ernteperiode in Tonnen um, ergibt sich eine mögliche Spanne von minus 1,46 Millionen Tonnen bis plus 6,17 Millionen Tonnen.

Wie auch aus der Erhebung hervorgeht, wird in erster Linie wieder einmal Soja für ein Plus bei der Ernte sorgen. So rechnet die Conab mit einem Wachstum der Ölsaatenproduktion im Land, obwohl international ein Überangebot an Getreide herrscht, was die Preise runterdrückt. Die Zunahme der Sojaproduktion wird voraussichtlich zwischen 3,2 Prozent auf 7,3 Prozent liegen – das entspricht zwischen 2,71 Millionen und 6,28 Millionen Tonnen, wie die Erhebung darstellt.

Auch hinsichtlich der Ackerfläche, die zur Getreideproduktion zur Verfügung stehen wird, gibt es bereits eine Vorhersage. Zwischen 56,23 Millionen Hektar und 58,34 Millionen Hektar an Fläche sollen für den Anbau zur Verfügung stehen, das entspricht einer Spanne von minus 1,2 Prozent bis plus 2,5 Prozent im Vergleich zur aktuellen Anbaufläche 2013/2014, die insgesamt 56,94 Millionen Hektar umfasst. (ls)