Das aktuelle August-Ergebnis ist das schlechteste seit 2010. / Copyright: Wikimedia Commons, Marcos Elias de Oliveira Júnior

Aufgrund der Wirtschaftskrise mit Auswirkungen auf die Wirtschaftsaktivitäten und Steuererzahlungen in Brasilien sind die Erträge aus der Steuererhebung zum fünften Mal infolge zurückgegangen. Wie Daten des Finanzamtes zeigen, kamen im August 93,738 Milliarden Reais aus Steuern und Abgaben zusammen. Dem liegt ein Minus von 9,32 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres zugrunde. Es ist das schlechteste August-Ergebnis seit 2010.

Immerhin befindet sich die Summe noch innerhalb der Grenzen von 90 Milliarden Reais und 104,5 Milliarden Reais, wie die Agência Estado vorausgesagt hatte. Über den Durchschnitt von 96,885 Milliarden Reais reichte der Wert damit aber nicht.

Zwischen Januar und August dieses Jahres liegt die Summe durch Steuererhebungen bei 805,814 Milliarden Reais, 3,68 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die Erträge aus der Steuererhebung decken sich mit der Leistung der Wirtschaft im Land, sagt der Chef des Zentrums für Steuer- und Zoll-Studien des Finanzamtes, Claudemir Malaquias. „Die Wirtschaft zeigt bereits Merkmale einer Abkühlung, das spiegelt sich eben auch in der Steuererhebung wider.“ (ls)

Quelle: Estadão