Erzeugerpreisindex im März weist nach fünf Monaten erstmals wieder einen Rückgang auf. / Copyright: Wikimedia Commons,  Nate Cull
Erzeugerpreisindex im März weist nach fünf Monaten erstmals wieder einen Rückgang auf. / Copyright: Wikimedia Commons,  Nate Cull

Erzeugerpreisindex im März weist nach fünf Monaten erstmals wieder einen Rückgang auf. / Copyright: Wikimedia Commons, Nate Cull

Der Erzeugerpreisindex (Índice de Preços ao Produtor, kurz: IPP) ist im März um 0,22 Prozent zurückgegangen im Vergleich zum Februar. Der Index misst die Entwicklung der Preise für Produkte aus 23 Sektoren der verarbeitenden Industrie, beim Verlassen der Fabrik ohne Steuern und Frachtabgaben. Mit der Veränderung von März schließt der IPP zum ersten Mal einen Monat wieder mit einem negativen Ergebnis seit Oktober vergangenen Jahres (-0,45 Prozent). Die Zahlen wurden am vergangenen Dienstag vom brasilianischen Institut für Geografie und Statistik (Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística, kurz: IBGE) veröffentlicht.

Das akkumulierte Ergebnis in 2014 kommt damit bislang auf 1,73 Prozent im März – damit liegt der Index 0,23 Prozentpunkte unter dem Ergebnis für die ersten zwei Monate des Jahres: 1,96 Prozent. Dazu kommt, dass die akkumulierte Inflation über die vergangenen zwölf Monate im März mit einem Hoch der Preise von 7,96 Prozent schloss, gegenüber 8,24 Prozent im gleichen Quartal des Vorjahres.

So stellte das IBGE hohe Preise im März in fünf der 23 untersuchten Sektoren fest, im Februar waren noch 14 Sektoren betroffen gewesen. Die vier größten Veränderungen im März im Vergleich zum Februar gab es im Bereich der Ausstattung zur Datenverarbeitung, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-2,54 Prozent); Tabak (-2,01 Prozent); Druck (-1,66 Prozent) und Holz (-1,60 Prozent).

Den größten Einfluss auf das negative Ergebnis hatten dabei die Produkte aus dem Bereich der Ausstattung zur Datenverarbeitung (-0,07 Prozentpunkte), Produkte zur Herstellung von Maschinen und Anlagen (-0,04 Prozentpunkte), Erdölraffination und Alkoholprodukte (-0,04 Prozentpunkte) sowie weitere chemische Produkte (-0,04 Prozentpunkte). (ls)