Vizepräsident der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, über Investitionen in Brasilien / Copyright: Agência Brasil
Vizepräsident der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, über Investitionen in Brasilien / Copyright: Agência Brasil

Vizepräsident der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, über Investitionen in Brasilien / Copyright: Agência Brasil

Der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, äußerte sich gestern (10.10.) bei einer Veranstaltung des Nationalen Industrieverbandes CNI (Confederação Nacional da Indústria), dass Europa Interesse daran hätte, seine Geschäfte mit Brasilien auszuweiten. Aus diesem Grund müsse sich Brasilien darauf vorbereiten, auf gleicher Augenhöhe konkurrieren zu können.

Laut Tajani würden die verschiedenen Wirtschaftsbranchen viele Möglichkeiten bieten, so zum Beispiel der Energiesektor, die Infrastruktur, die Informationstechnologie und der Handel. „Wir haben in all diesen Bereichen großes Potenzial“, kommentierte der Vizepräsident. Auch erinnerte er noch einmal daran, dass Brasilien Gastgeber der Fußball-WM 2014 und der Olympischen Spiele 2016 sei, Sportveranstaltungen, die die Möglichkeit in große Investitionen bereitlegen. In keinem Land hätten in so kurzer Zeit solch wichtige Ereignisse stattgefunden. Gerade deshalb sei die kontinuierliche Zusammenarbeit vonnöten.

Auf der Tagung im CNI versammelten sich Unternehmer und Vertreter der Regierung, um über Angelegenheiten rund um die strategische Partnerschaft Brasiliens und der Europäischen Union zu sprechen. Dabei standen vor allem die Wettbewerbsfähigkeit und die Förderung des Handels im Mittelpunkt. Diese beinhalteten Verhandlungen über das Abkommen zwischen Mercosul und EU. Es wurden beispielsweise Themen angeschnitten wie das geistige Eigentum, Produktionsketten und bilaterale Investitionen. (ds)