Die Wasserreserven in Brasilien, vor allem im Bundesstaat Sao Paulo, gehen immer weiter zurück. / Copyright: Wikimedia Commons, IHA Central Office
Die Wasserreserven in Brasilien, vor allem im Bundesstaat Sao Paulo, gehen immer weiter zurück. / Copyright: Wikimedia Commons, IHA Central Office

Die Wasserreserven im Bundesstaat Sao Paulo gehen immer weiter zurück – das hat auch Konsequenzen für die Energieversorgung. / Copyright: Wikimedia Commons, IHA Central Office

Experten der Energiebranche haben auf einer Veranstaltung in Rio de Janeiro über Vorschläge zur Produktion von Strom diskutiert, zu einem geringen Preis und mit eine angemessenen Qualität für 2015. Der Sektor hat in den vergangenen Jahren eine Verschuldung von 60 Milliarden Reais erwirtschaftet.

Laut dem Professor für Wasserressourcen von der staatlichen Universität von Rio de Janeiro, Jerson Kelman, sollen die Verbraucher von den Maßnahmen, die von der Regierung erarbeitet werden, auch profitieren. „Das Land erlebt derzeit eine schwierige Wassersituation, was Auswirkungen auf die Kosten von Wärmeenergie hat, aufgestaut, in den kommenden Jahren“, so Kelman. Laut dem Professor gibt es aber Aussichten auf Vorteile für die Verbraucher dank des Verkaufs alter Kraftwerke.

Für den Direktor des nationalen Instituts für Energieeffizienz (INEE), Pietro Erber, erregen die Frage nach den Verbrauchertarifen sowie die Verschuldung große Besorgnis bei den Experten in der Energiebranche. Wie er gesagte, stellt die Verschuldung von 60 Milliarden Reais nicht nur einen Ausstand dar, sondern auch eine Ausgabe, die sich wegen der Zinsen erhöhen werde, die auf kurze Frist zu zahlen sind.

Erber sprach zudem von Erdgas als Option zur Energiegewinnung. Von allen fossilen Brennstoffen trage Erdgas am wenigsten zum Treibhauseffekt bei und sei für weniger schädliche Emissionen in die Umwelt verantwortlich. Deshalb sollte die Politik vorrangig auf Erdgas setzen. (ls)